Personals


hat man Ewigkeiten keinen Kontakt mehr zu jemandem. Denkt immer mal kurz an die Person, was sie wohl macht, wie es ihr geht und vergisst es das im normalen Alltagsgetümmel wieder. Und so vergehen manchmal Jahre.

Und dann meldet die Person sich just an so einem “Gedenktag” und man stellt fest, dass es sich anfühlt, als wäre es erst gestern gewesen, dass man mit ihr gesprochen hat.

jekylla_herzbroken

Ploetzlich. Ohne Ankuendigung. Keine Vorzeichen. Keine Warnung. Gewaltige Faust rammt mein Brustbein. Faust und Druck bleiben, mein Atem ist mit diesem einen Schlag verbraucht. Stählerne Hände umklammern meine Oberarme, erbarmungsloses Quetschen, die Schmerzen sind wie eine Welle, die sich nicht zurückzieht, sondern immer größer wird. Hitze. Atemnot. Innerhalb von zwei Minuten schweißgebadet. Kleider vom Leib gerissen, meine Kraft schwindet schnell. Auf dem Boden vor der offenen Balkontür liege ich, giere nach Luft, ich kann kaum noch atmen. Kalter Schweiß bedeckt mich wie ein Laken. So fühlt es sich an, wenn man stirbt? Mit größter Anstrengung erreiche ich das 3 m entfernte Telefon. 112. “Ich glaube ich habe gerade sowas wie einen Herzinfarkt. Kommen Sie. Schnell.”
Ja. Das ist nicht einfach eine Kreislaufschwäche. Das ist was Ernstes. Jetzt muss ich warten. Und hoffen. Dass sie bald kommen. Und ich noch in der Lage bin, die Tür zu öffnen. Schleppe mich zum Bad, will wenigstens einen Bademantel anziehen. Sehe mein Gesicht im Spiegel. Fahles Grau. Wie die Toten bei CSI. Jetzt sehe ich so aus.
Ich habe mich immer gefragt, was man denkt in solchen Momenten. Ich denke nur, dass ich gleich sterbe. Weil ich keine Luft mehr bekomme. Dass gleich alles vorbei ist. Hoere den Rettungswagen kommen. Mir wird sonst immer mulmig, wenn ich das Alarmsignal hoere. Frage mich, wer wohl gerade in Not ist. Ob derjenige es schaffen wird.

Heute kommen sie wegen mir.

So geschehen am 15.05.2007 gegen 13.50 Uhr. Am 16.05.2007 Entfernung einer subtotalen RCA-Stenose mittels Herzkatheter und Ballondilatation, Implantation eines Stents.

Warnschuss oder zweite Chance. Oder beides.

jekylla_fotostudio

Ich schenke mir etwas Besonderes zum Geburtstag und zwar einen Termin hier.

Ich muss gestehen, dass ich ziemlich aufgeregt bin, weil ich ueblicherweise vor jeder Kamera, die mit der Linse in meine Richtung zeigt, fluechte und das konsequent seit Jahrzehnten. Da ich mir aber denke, dass irgendwann nicht mal mehr Ausleuchtung, Makeup und fromme Gebete für ein gutes Bild reichen, denke ich mal: it´s now or never.

Und da ich davon ausgehe, dass mich nach erfolgtem Profihairstyling (Haare bitte nur waschen) und Profi-Makeup (bitte ungeschminkt erscheinen) und Profi-Fotoshooting eh keiner mehr auf den Bildern erkennt, habe ich mich entschlossen, das einfach mal zu probieren. Ich werde berichten. Fall es jemanden interessieren sollte…
:-)

jekylla_blogbirthday1

Zum 1. Bloggeburtstag wollte ich mir mal was Leckeres gönnen. Die Kombination von Erdbeeren und Schokolade hat etwas Unwiderstehliches…

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An Position 1,3 und 4 bin ich natürlich selbst schuld. Aber dankenswerter Weise nur zum Teil an 3043 Kommentaren.

Ich habe hier ausser einer neuen, alten Passion zu frönen, tolle Menschen kennengelernt. Kreative, verrückte, lustige, humorige, liebenswerte, bissige, ironische, herrliche, sarkastische, hochinteressante, nachdenkliche, spontane, witzige, talentierte, kluge, einfühlsame Wortspieler, Satzakrobaten, Denker, Dichter, Poeten, Philosophen, Komödianten, Leser, Schreiber, Lebenskuenstler, Realisten, Träumer, Individualisten - kurz: wunderbare Menschen kennengelernt, die mein Leben jeder auf seine Art und in eigener Weise bereichert haben.

Ja, eigentlich blogge ich in erster Linie für mich, grundsätzlich betrachtet, aber das alles mit solchen Mitbloggern auf diese Weise zu teilen, ist um ein vielfaches schöner und dafuer danke. Danke für das Interesse an meinen Gedanken, so wirr sie auch manchmal sein mögen, danke für die Gesellschaft, man befindet sich selten in so durchweg angenehmer und inspirierender.

Jedem einzelnen von Ihnen ebenfalls herzlichen Glückwunsch zum Bloggeburtstag, wer weiss, ob es ihn ohne SIE oder SIE, ja SIE!!! ueberhaupt gäbe.

jekylla_burningclocks
Burning of the clocks

was dann? Würde ich etwas ändern wollen? Anders machen? Gar nicht machen? Wenn ich die Gelegenheit hätte -so wie beim Murmeltiertag- einen Tag oder eine Woche oder ein Jahr nochmal zu erleben mit der Möglichkeit, diesmal alles “richtiger” zu machen, würde ich das tun? Oder käme letztlich doch alles wieder genauso, wie es gekommen ist?

Vieles hätte ich sicher nicht machen sollen, dem gesunden Menschenverstand folgend. Doch den hatte ich ja damals auch schon und habe ihn nicht benutzt. Alles anders machen wollen impliziert ja, alles falsch gemacht zu haben. Dieses Gefühl habe ich nun aber gar nicht. Nun gut, die eine oder andere Sache hätte ich vielleicht eleganter lösen können oder sogar müssen. Aber die Art, wie es geschah, ist meine gewesen. Wahrscheinlich unverkennbar.

Und die Fehler, die durch Entscheidungen passiert sind, waren letztlich für etwas gut. Und wenn es nur Erfahrungen waren, Lernprozesse. Und was mir vor Jahren wie ein Fehler vorkam, ist vielleicht heute keiner mehr. Hatte seinen Sinn und Zweck.

Würde ich überhaupt etwas verändern, wenn ich zurückdenke? Nein. Mein Leben war gut, wie es bisher war und ich mag es wie es ist. Das ist doch ein Indiz dafür, dass die Anzahl der Fehler tolerabel gewesen sein muss.

Zumindest der Fehler, die nur mich geschmerzt haben.

wie das denn bei mir so angefangen hat damals….

Aviso de Seguridad:

Das nachfolgende Video koennte zu akkustischen Irritationen fuehren. Buerosurfern wird geraten, den Ton abzustellen VOR Klicken des Links!!!

http://www.clipfish.de/videoplayer.swf?videoid=MTg4Mzl8Ng%3D%3D&r=1

Tja.. so war das, bevor ich ihn hier kaufte… :-)

Fohli-bikerde

jekylla_bahnraucher

Soeben wild durch Blogs geklickt und dabei was gelesen.
Nein, anders anfangen. Raucherzonen, rauchfreie Zonen.

Ich bin der Prototyp des toleranten, konzilianten Rauchers. Ich rauche nicht bei Nichtrauchern in der Wohnung, sondern stelle mich auch bei arktischen Temperaturen auf Balkone/vor Tueren/ins Schmuddeleckchen. Ich rauche nicht in Nichtraucherzonen und sterbe nicht den Heldentod bei 12 Stunden Rauchverbot waehrend des Fliegens und des Umsteigens. Fahre ich im Zug im Nichtraucherabteil, weil ich keinen Platz im Raucherabteil mehr buchen konnte, rauche ich nicht und graeme mich auch nicht. Ich schmeisse keine Kippen auf die Strasse oder aus dem Auto, sondern in dafuer vorgesehene Behaeltnisse. Ich hadere nicht mit dem Katzentisch im Restaurant und rauche nicht, wo ich nicht rauchen darf.

ABER:
wenn ich in einer Raucherzone sitze, rauche ich. Wenn ich im Raucherabteil eines Zuges sitze, rauche ich. Wer zu spaet kommt, den bestraft das Leben. Wenn ich im Raucherbereich des trendy Lokals sitze, rauche ich, auch wenn da Nichtraucher sitzen, die keinen Platz in ihrem “Eckchen” mehr gekriegt haben. Will ich unbedingt wohin und krieg nur noch Nichtraucher, rauch ich ja auch nicht. Passe mich also an.

Ergo soll, wer sitzt, wo Raucher sitzen, dann eben auch rauchen und nicht noch die Welle machen und nach Ruecksichtnahme plaerren und den Beschwerdehammer auspacken und die Klagemauer hochziehen. Irgendwo hoert der Spass auch auf. Ich kann das langsam einfach nicht mehr hoeren, dieses Genoele. Und am schlimmsten sind die Ex-Raucher. Dieses schon fast vergeistigte Gluecksgefuehl, “endlich klueger geworden zu sein…” Als waeren sie alle vorher doof gewesen. Doof ist nur, wer die Gefahren verleugnet und so doof kann doch auch keiner sein. Oder doch?

Ja, Rauchen ist schaedlich. Ist Saufen auch. Ja, Raucher sterben frueher. Nichtraucher dann eben spaeter. Wer sich unbedingt den Hals beim Bungeejumping, Freeclimbing und Bullriding brechen will, darf das von mir aus auch und ich nehme so viel Ruecksicht, wie ich muss. Aber wo ich nicht muss, duerfen dann gerne mal die “Anderen”.

Jetzt erstmal eine Zigarette. Und einen Caipirinha homemade, um dem Vorurteil, dass Raucher meistens ja auch Saeufer sind, frische Nahrung zu geben. Vielleicht sollte ich auch noch schnell kuendigen, weil die Raucher-Asos ja meistens auch arbeitslos sind. Mit Sport sollte ich bei der Gelegenheit auch aufhoeren, Raucher haben ja auch null Kondition. Und ich sollte oefter ins Sonnenstudio gehen, denn fuer einen verdammten Raucher habe ich einfach zu gute Haut, da muss noch was Bruzzel bei, damit ich angemessen aussehe. Beim Finanzamt werde ich meine Mitgliedschaft uebrigens auch kuendigen, von meinen Tabaksteuern werden eh nur Autobahnen mit Tempolimit gebaut. Oder so.

Danke fuer Ihre Aufmerksamkeit. Kippchen?

:-)

Click jekylla_secondhandsmoke

Mehr über meinen Typ
Mach auch den Test!

Egoload - Spontaner Idealist

Bei Larousse gesehen und wissen wollend.

Falls das mein Boss liest: das stimmt natürlich nicht, ich habe bei dem Test gelogen. Wirklich!
In Wirklichkeit bin ich ein rationaler, analytischer Denker, der sich nieniemals von Emotionen leiten lässt und alles unter Prämisse der Logik betrachtet, jawohl!

jekylla_monk. Adriana Monk.

Habe mich durch ein paar Blogs gelesen und vergessen, wie und wo ich drauf kam, aber es ging um Macken.
Natürlich habe ich keine. Also vielleicht liebenswerte kleine Eigenarten, aber Macken? Niemals!

*Ich brauche IMMER eine Flasche Wasser am Bett. Nicht, dass ich desnächtens immer daraus trinken würde, ich schlafe durch. Aber wenn keine da steht, wach ich auf und habe Durst. Garantiert.

*Ich HASSE Beifahren! Ich versuche immer ALLES, um selbst fahren zu können. Sogar Nichttrinken!
Entweder mir wird schlecht oder ich kriege vom Festhalten an irgendwelchen Handschlaufen/-griffen Schulterreißen oder Muskelkater in der Wade vom Mitbremsen. Außerdem fahren alle viel zu schnell. Außer mir. Ich bin ein sicherer Fahrer und verstehe die Aufregung nicht, wenn ich mal auf 200 bin. Wie sie sich immer festkrallen und mitbremsen, völlig ohne Not….

*In Doppelbetten schlafe ich immer rechts. Ich muss die Möglichkeit haben - zumindest gedanklich- halb auf der rechten Seite liegend den linken Arm über die Bettkante hängen zu lassen. Stephen King würde sowas nie tun, weil das Monster unterm Bett ihm den Arm abbeißen könnte, mich schreckt das nicht. Mich beruhigt das. Zu wissen, dass ich es könnte, wenn ich wollte. Obwohl ich meistens auf der linken Seite liegend aufwache. Dennoch…

*Ich muss immer einen Labello oder pflegestiftähnliches Produkt greifbar haben. Nicht, dass ich es dauernd benutze. Aber sobald ich merke, ich hab keins, beginnen meine Lippen SOFORT auszutrocknen, ich spüre, wie die einstmals zarte Haut reißt, kann es geradezu hören. In Momenten wie diesen würde ich meine Großmutter -allerdings nur die väterlicherseits- für einen Labello versilbern. Ich nehm dann alles, sogar die mit ekligem Himbeergeschmack oder welche in Pinkpanther-Rosa, Hauptsache, Balsam für die Lippen. Ich kann auch dann an nichts anderes mehr denken, da werd ich manisch.

*Wenn ich mit jemandem spazierengehe, gehe ich grundsätzlich links. Rechts fühle ich mich einfach… nicht richtig. Außerdem geht man rechts ja immer an der Bordsteinkante und landet viel schneller auf der Straße und eine Straßenpfütze viel schneller auf dem Rechtsgehenden.

*Ich habe immer ein Haargummi dabei. Es könnte mir unterwegs einfallen, das lange Gezausel zusammenbinden zu wollen und wenn mir das erstmal einfällt, muss ich das auch machen. Und wenn ich mir extra in der nächsten Parfümerie ein sündhaft teures kaufen muss - sobald ich merke, ich hab keins, muss ich eins haben. Farbe egal. Form egal. Aber bei muss es.

Soeben stelle ich fest, dass ich immer weiterschreiben könnte. Das ist beunruhigend. SEHR beunruhigend.

jekylla_engel

Nachdem die bescheidene, diskrete, verschwiegene Frau zoee unerlaubter Weise ein Foto aus meinem Privatfundus veröffentlich hat, jetzt mal Flügel bei die Engel.

Echte“ Engelsflügel aus Los Angeles.
Aufwändig aus echten Truthahn-Federn und duftigem Marabu gefertigt.Engelsflügel sind „in“: als Tisch- und Wohndekoration, als Geschenk – und für ganz verspielte auch zum Verkleiden. Doch wahrscheinlich sind keine so schön wie diese. Feder für Feder sind diese Flügel so natürlich zusammengesetzt, dass sie beinahe flugtauglich aussehen. Aus wertvollen Federn in Handarbeit gefertigt.
Wie ein Mosaik ist die Vorderseite aus blütenweißen, kraftvollen Truthahnfedern gefertigt übliche „Engelsflügel“ sind meistens aus stark fusselnden Hühnerfedern gemacht). Jede Feder ist handverlesen makellos, dicht und seidenglatt gewachsen. Und jede wird sorgfältig in Form gestutzt, um das edle, ja, fast echte Schuppenmuster zu erzielen (bei einfachen „Engelsflügeln“ sind die Federn einfach wild angeklebt und ohne Muster). Duftig umrunden kostbare Marabufedern die Schulterpartie und füttert die Flügel innen flaumzart ab. Breite Bindebänder aus elastischer, weißer Spitze halten die Flügel rutschfest auf dem Rücken oder an der Stuhllehne oder …
Diese Flügel bringen Sie auf die tollsten Ideen.
Erscheinen Sie brav zur Bescherung mit Ihren Kids als bezaubernder Weihnachtsengel. Verwandeln Sie Ihr Entree in eine Himmelspforte – oder verleihen Sie einem Fenster, Ihrem Kamin oder Lieblingssessel Flügel (besonders edel wirken die Flügel auf reinweißem Hintergrund). Oder überraschen Sie als sündiger „Engel“ in edlen Dessous – oder kostümieren Sie sich Karneval als Himmelsbote: Nur Ihre Phantasie entscheidet.
www.proidee.de

Vorschläge? Konstruktive?

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