To Dream The Impossible Dream

Guten Tag, hallo, nett, euch kennenzulernen, ich bin neu hier. Ich wollte gerade mal meinen Gastbeitrag für das Blogwichteln vorbeibringen, das Bhuti freundlicherweise organisiert hat. Zu den Regeln gehört auch, dass ich nicht verrate, wer ich bin, deswegen kann ich mich leider nicht vorstellen. Ich beschränke mich deshalb darauf, mich bei der Gastgeberin herzlich dafür zu bedanken, dass sie mir erlaubt, hier mitzuschreiben, und bei euch dafür, dass ihr das Resultat jetzt lest. Ich wünsche euch viel Spaß dabei.

Seit ich in meiner Kindheit die Quantum Leap-Episode Catch A Falling Star gesehen habe, verbindet mich eine tiefe Zuneigung mit Don Quijote, dem Ritter von der Traurigen Gestalt. Hier in Deutschland sehen ihn nach meiner Erfahrung die meisten Leute als eine tumbe Witzfigur, die einfach zu doof war, Windmühlen von angreifenden Riesen zu unterscheiden. Deshalb wird diese Zuneigung selten verstanden. Aber haltet von Musicals, was ihr wollt, meiner Meinung nach ist Man of La Mancha etwas ganz Großes, und ich weine zum Schluss jedes Mal wie ein Baby.

Das Buch von Cervantes fand ich übrigens doof. Vielleicht habe ich einfach nur nicht den intellektuellen Zugang gefunden, aber ich habe mich beim Lesen dieses entsetzlichen dicken Schinkens abwechselnd furchtbar gelangweilt und dann wieder darüber geärgert, dass Cervantes sich permanent auf ausgesprochen plumpe Weise über den sinnreichen Junker lustig macht, ohne die Größe in seinen Ideen zu zeigen. Zumindest kam es mir so vor. Widersprecht mir, wenn ihr es anders seht, ich lerne gern dazu.

Aber zurück zum Musical: Wie fantastisch ist denn die Idee eines unbedeutenden Landjunkers, ein tapferer Ritter zu werden, der für das Gute und die Gerechtigkeit kämpft? Wie schön wäre diese Welt, wenn jeder von uns nach der Maxime lebte:

„To right the unrightable wrong,
To love pure and chaste from afar,
To try when your arms are too weary
To reach the unreachable star.“

Natürlich, es wäre eine viel anstrengendere Welt, eine viel weniger komfortable, aber sie wäre in einem poetischen Sinne wunderschön, findet ihr nicht? Und, nein, ich lasse mir diesen Song auch nicht davon verderben, dass Sarah Connor ihn mal gesungen hat. Aber es tut schon weh, das gebe ich zu.

Dass man sich auch mit Niveau und Respekt über Don Quijote lustig machen kann, zeigt das Musical übrigens auch, zum Beispiel in der Szene, in der der Wirt den Ritterschlag ausführt:

„Oh valorous Knight,
Go and fight for the right,
And battle all villains that be,
But oh, when you do,
What will happen to you
Thank God I won’t be there to see!“

Natürlich ist Don Quijote eine Romanfigur, er ist überzeichnet, und wir echten Menschen haben keine Wahl, als uns gelegentlich den Erfordernissen des Lebens zu ergeben, die am Ende ja auch den Ritter von der Traurigen Gestalt übermannen. Auch ich arrangiere mich meistens mit den Windmühlen, weil ich nicht seinen Mut habe, und weil ich auch eigentlich nicht so enden will wie er. Aber manchmal versuche ich, das Leben durch seine Augen zu sehen, und manchmal gelingt es mir, und ich wünsche jedem Menschen, dass er es ebenfalls gelegentlich schafft.

„To each his Dulcinea
That he alone can name,
To each a secret hiding place
Where he can find the haunting face
To light his secret flame.
For with his Dulcinea beside him so to stand,
A man can do quite anything,
Outfly the bird upon the wing,
Hold moonlight in his hand.
Yet if you build your life on dreams
It’s prudent to recall,
A man with moonlight in his hand
Has nothing there at all.“

Denn am Ende, seien wir mal ehrlich, ist doch diese ganze Bloggerei meine private kleine Don Quijoterie. Wie viele Stunden verwende ich darauf, was mache ich mir Gedanken und was quäle ich mich auch manchmal in dem Versuch, genau die richtigen Worte zu finden und genau die Geschichte zu erzählen, die ich vor mir sehe? Aber ich mache das gerne, und ich fühle mich dabei fantastisch. Der Goldene Helm von Mambrino ist nur eine Rasierschüssel, klar, aber wenn man in der Rasierschüssel den Helm sehen kann, wo ist dann der Unterschied?

„‘But he’ll find it is not gold and will not make him bold and brave!’
‘Well, at least he’ll find it useful if he ever needs a shave.’“

Und wer kann schon von sich behaupten, dass das, was er tut, in einem kosmischen Sinne vernünftig wäre und Bedeutung hätte? Natürlich ist Don Quijote wahnsinnig. Aber es ist eine herrliche Art von Wahnsinn, mit der ich mich gut anfreunden kann:

„When life itself seems lunatic, who knows where madness lies? To surrender dreams – this may be madness; to seek treasure where there is only trash. Too much sanity may be madness! But maddest of all – to see life as it is and not as it should be.“

Ich danke meinem Blogwichtel für diesen schönen Beitrag, der mir sehr gut gefallen hat und mich an meine persönliche Lieblingsversion von „The Impossible Dream“ erinnert hat, vom unvergleichlichen Luther Vandross.


Und ich habe so eine Ahnung, wer mich bewichtelt hat. So eine ganz vage…

Die Entscheidung zwischen Pferd kombiniert mit Köln und Fußball kombiniert mit Hamburg fiel nicht leicht, aber der beste Klepper von allen hat nach Punkten gewonnen.

Also stand außer dem Bespaßen des Rosses eine Fahrt nach Köln an zum Besuch der zweiten Vernissage von Frau @frauenfuss , zu der mich @Sarahkiez, die ich schon ewig nicht mehr gesehen habe, begleitet hat.

Zunächst die Ausstellung: schon kurz vor 19.00 Uhr, der offiziellen Eröffnung, herrschte ein Andrang wie in einem Bienenstock, schnell noch die Gelegenheit genutzt, der Bienenkönigin persönlich Aufwartung zu machen, im Vorfeld ja hin und wieder nett gemailt, aber „in echt“ ist ja doch manchmal anders. Nicht bei Michaela von Aichberger – genau so liebenswert wie vermutet und trotz des Gewusels um sie herum sehr gelassen.

In drei Räumen des Kulturbunkers waren die Exponate aufgehängt, eins schöner als das andere und dankenswerter Weise standen oft die gemalten Follower direkt neben ihrem Bild, ausnahmslos stolz, dass auch ihr „Abbild“ zu den für diese Vernissage ausgesuchten gehörte. Und mein Vergnügen war so richtig extrem, als ich mich da auch hängen sah!

Das ist schon was Besonderes, so als Exponat in einer so schönen Ausstellung, das hat mich sehr gefreut. Wir hatten gerade so eben Zeit, alle Bilder zu begutachten, als es auch schon Zeit für die Bloglesungen war, eine Riege exzellenter Vortrager war angereist, leider reichte bei uns die Zeit nur für die ersten drei: @dergrob vom Blog „Tod eines zu Mittag Speisenden“ (und ich kriege die Geschichte von dem Jungen mit den Hodenohren einfach nicht mehr aus dem Kopf), der @Vergraemer vom Blog „Taubenvergrämer aus aus aus“, mit dem mich eine jahrhundertealte DM-Mail-twitter-Blog-Freundschaft verbindet und der so hämisch freundlich war, das Bild von hier herauszusuchen, auf dem ich stolz wie Gertrud mit meinem Bild, der @Sarahkiez und der @diepauliane zu sehen bin und von dem ich jetzt weiß, wie er aussieht, er aber nur ungefähr, wie ich aussehe. Taktischer Vorteil. Und mit dem @Schriftsteller, den ich mir auch gern angehört hätte, aber er las zum Schluß. Wie gesagt, ich musste weg. @Leah_Herz kannte ich bis dahin noch gar nicht, war aber ebenfalls sehr amüsant. Und natürlich habe ich mir mein Bild zu Weihnachten, zu den nächsten beiden Geburtstagen und zum Namenstag meines verstorbenen Goldfischs geschenkt, ich konnte nicht anders. Werde in diesem Leben wohl nicht mehr gemalt oder sonst wie vorteilhaft porträtiert, da musste ich einfach zuschlagen. Besuchszeiten im Schuldenturm: anytime.

Und als wäre der Abend nicht schon schön genug gewesen, bereitete mir mein Gastgeber/Hostelier einen grandiosen Dinner-Empfang: Blätterteig-Brokkoli-Quiche mit einem fantastischen Feldsalat mit Speck und Kirschtomätchen,

danach eine Käseplatte,

das Ganze umrahmt von einem sehr süffigen französischen Rosé … umwerfend!! Abgefüllt und vollgestopft gaben wir uns gemütlich dem Spätabendfernsehprogramm hin, das mit zunehmendem Rosé-Genuß immer erträglicher wurde. Aber wenn Sie glauben, das wars schon – weit gefehlt.

Mein zauberhafter Gastgeber entschwand und kehrte mit einem erhitzen Nacken-Dinkelkissen für mich zurück. Muskelentspannung pur! So lag ich da wie die Made im Speck, wohlig erwärmt der ganze Halsbereich, Verwöhnprogramm. Aber wenn Sie glauben, das wars schon weit gefehlt!

Der beste Gastgeber von allen entschwand kurz vor Zubettgehzeitpunkt (mir war großzügigerweise das Schlafzimmer überlassen worden), kehrte dann zurück ins Wohnzimmer und ich begab mich in mein Schlafzimmer. Steige schwungvoll ins Bett, strecke mich aus – AAAAAAH! Meine Füße berühren irgendwas merkwürdiges, ich schlage panisch die Bettdecke zurück und was seh ich? Eine Wärmflasche! Für kalte Frauenfüße (nein, hier schließt sich nicht der Kreis zur Vernissage!) Also Herrschaften, was will Frau mehr? Mit frisch erhitztem Nackenkissen und Wärmflasche dämmerte ich dahin und was soll ich sagen? Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal so genial geschlafen habe! Ich weiß wirklich nicht, was mich abhält, Herrn Chaot zu fragen, ob er mich heiraten will, wahrscheinlich, weil die Antwort definitv „Nein“ wäre. Klug ist er also auch noch. Was für ein Mann! Unfassbar! Das perfekte Dinner, Dinkelkissen, Wärmflasche … Herz, was willst Du mehr? Genau, es kam noch was, und zwar ein Geschenk. Üblicherweise bringt ja der Gast ein Geschenk mit (hab cih auch) aber beim Herrn chaot gab es auch noch ein Gastgeschenk. Für mich. Und zwar diese geniale PETROMAX!

Ein Meisterwerk der Illuminationskunst, nicht nur äußerst dekorativ in meiner Fachwerk-Dachwohnung, sondern auch noch funktionsbereit! 400 W Lichtleistung und beheizen kann ich die Bude auch zukünftig nur mit der Lampe :-)

Ausgeschlafen am nächsten Morgen die Rückfahrt angetreten, zur AFM- Übertragung des Fußballspiels, das ich aus Fußballinteressierten bekannten Gründen hier gar nicht erst kommentieren will, nur eine Viertelstunde zu spät gekommen, angehört und froh gewesen, dass dieses Mal die Entscheidung für Kölle gefallen ist. Mir wäre wirklich was entgangen. Alles so, eigentlich.

Ach ja: der Herr Chefredakteur von der Rheinzeitung war auch da und auch völlig beseelt durch sein Frauenfuss-Bild, das er direkt von der Wand riss und danach nicht mehr aus der Hand gab.

Hier ein Blog-Artikel von ihm als Nachlese.

Meine Damen und Herren, die Abstimmung zur Blogkochshow ist eröffnet, voten Sie HIER

Schauen Sie sich alle Menüs in Ruhe an und voten Sie für den „Showact“, der Ihnen am besten gefällt. Verdient haben es alle! :-)

… und an allem ist Herr spontiv schuld! Mit der Blogkochshow!

Ich habe noch NIE vorher in einem so kurzen Zeitraum so viele Küchenartikel gekauft wie anlässlich und nach der Blogkochshow. Erst einmal gab es einen neuen Pürierstab, weil ich erst was pürieren wollte und dann wieder nicht und dann aber doch. Dann einen Auto-Zerhäcksler, von dem ich bis heute nicht genau weiß, wie er funktioniert. Dann einen Satz neue Schüsseln. Allzweckbackknetrührmischschüsseln. Im Zuge der Kochshow fiel mir dann auf, dass ich auch unbedingt einen Spritzschutz brauche und eine Küchenwaage in keinem Haushalt fehlen darf. Auch in einem Haushalt, in dem allerhöchstens notdürftig gekocht wird.

Und an dieser Stelle oute ich mich: ich sammelte Punkte! Für diese wundervolle digitale Küchenwaage

die ich seit gestern mein eigen nenne. Und seitdem bin ich von einem Fluch behaftet. Ich muss kochen.
Für die Stallweihnachtsfeier (übrigens das, was einer Weihnachtsfeier schon wegen der Location irgendwie am nächsten kommt) habe ich mich freiwillig!erboten, einen Nudelsalat zu machen. Gut, das ist sowas, das ich nun wirklich gut kann, aber dazu natürlich auch Frikadellen. Classic. Mit altbackenem Brötchen, Ei, Zwiebeln, gewälzt in Paniermehl. Als ich gerade so bis zum Ellbogen in der Hackfleischpampe steckte, spielen sie „Last Christmas“ im Radio. Bis zu diesem Zeitpunkt konnte ich entkommen, es war mir aber nicht möglich die Aus-Taste mit dem Kopf, den Lippen oder Zähnen zu betätigen. Was für ein Horror!

Und heute habe ich mir noch ein Salatschüsselduo erpunktet

und ein Salatschüsselrührbesteck oder wie man das nennt. Und meine Punktekarte für die Backutensilien ist auch schon fast voll…..

Meinen Sie, das liegt am Alter oder ist das irgendein mutierter Schweinegrippevirus? Eine Kochgrippe? Wann hört das bloss auf??

Und als wäre das nicht alles schon dramatisch genug, wies mich @missmarple76 in den Kommentaren auf diese erschreckende Entwicklung hin:

Du siehst so blass aus – Du wirst doch nicht durch das Donna-Reed-Virus langsam und qualvoll mutiert???

CLICK

AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAH!!!!!

Der bekanntestes Satz aus SAW. Womit die Serie, die mittlerweile aus sechs Teilen besteht, angefangen hat, können Sie hier lesen. Jetzt könnte man sich vor mir erschrecken, dass ich mir diese zugegeben sehr blutige Serie, die von den bizarrsten und schrecklichsten Methoden, jemanden niederzumetzeln, nur so trieft, ansehe.

Und ich gebe zu, dass mich zuweilen ein morbide Faszination ergreift und die schaurige Erkenntnis, dass es Menschen gibt, denen so etwas einfällt. Was im Grunde ja komplett krank ist. Aber hinter allem steht die Frage: was bist Du bereit zu tun, um Dein Leben zu retten? John Kramer, der Jigsaw-Killer, gespielt vom großartigen Tobin Bell, hat so seine sehr eigenen Methoden, um den Menschen zu demonstrieren, dass sie bisher ihr Leben nicht genug schätzten. Und die Wahlmöglichkeiten, die er ihnen lässt, sind grausam. Was bist Du bereit zu tun? Wie weit wirst Du gehen? Dir selbst ein Bein absägen, jemand anderen opfern, einen Fremden, einen Bekannten? Die Serie ist düster, überaus brutal, aber gut gestrickt. Jeder Teil greift in den vorangegangen Teil über, erklärt Dinge, die man zu dem Zeitpunkt nicht zuordnen konnte, knüpft Handungspunkte zusammen, die bis dahin im Raum schwebten – ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand, der irgendwann in der Mitte einsteigt, überhaupt noch Zusammenhänge erkennen könnte. Ein bizarr-pathologisch konstruiertes Gesamtwerk, das offenbar noch drei weitere Teile haben soll.

Man ist hin- und hergerissen zwischen dem Wunsch, abzuschalten und dem fast hypnotisiert Hinschauen. Für viele ist „SAW“ nur eine Aneinanderreihung von brutalen Abschlachtungen, aber ich sehe es anders. „Wie kann man nur so was anschauen?“ Gute Frage. Ich habe auch keine wirklich befriedigende Antwort. Das Horrorfilm-Genre (kann man das überhaupt da einordnen?) hat mir noch nie wirklich Angst gemacht. Ich habe mit „Freitag, der 13″ angefangen, mit „Freddy Krüger“ weitergemacht, alles von Stephen King im Kino gesehen (ab Dark Tower nicht mehr), Horror und Suspense haben mich also noch nie schreiend in die starken Arme eines männlichen Begleiters getrieben. Wirklich Neues gab es ja dann auch lange nicht mehr. Lange nicht mehr. Erst bei „Final Destination“ bin ich dann 2000 wieder eingestiegen, diese Kino-Serie hat es dann wieder mal geschafft, mich permanent unter Anspannung zu halten. Dem Schicksal kann man nicht entgehen? Auch so ein zentrales Thema, das immerhin bis „Final Destination 4″ schon durchgezogen wurde. Wobei man hier jeden Teil auch einzeln verstehen kann. Anders als bei „Saw“.

Ein bißchen erschrocken bin ich, als Costas Mandylor nach dem Tod des ursprünglichen Jigsaw-Killers John Kramer die Rolle des Serienmmörders übernommen hat. Einst als sympathischer Kenny in „Picket Fences“ ein Schwarm meiner späten Jugend, habe ich ihm den Fiesling aber sofort abgenommen.

Wo war ich? Ich werde mir auch die nächsten drei Teile anschauen und immer noch nicht wirklich genau erklären können, wieso eigentlich. Vielleicht kann es ja jemand anders?

Vorgestern um 21.15 Uhr klingelt das Telefon. Nummer von Bauer R. – absolut ein Grund zur Besorgnis, Anrufe aus dem Stall heissen nichts Gutes. Und so war es auch. Bäuerin R.: „Frau Jeky, das Pferd hat sich in der Box festgelegt und kommt nicht mehr hoch.“ Jeky: Herzstillstand. Bäuerin R.: „Der Herr M. will Sie mal sprechen, ich geb Ihnen den mal.“ Übergabe an Stallkollege M.: „Du, die Sache ist folgende, der liegt mit den Vorderbeinen aus der Paddocktür raus, mit den Hinterbeinen in der Box. Von allein kommt der so nicht mehr hoch. Würde jetzt mit einem Strick versuchen, ihn an den Beinen wieder reinzuziehen, wollte aber vorher fr…“ Jeky: „MACH! ich bin unterwegs!!“

Das Festliegen geschah beim Wälzen in der Box, die Umgebung falsch eingeschätzt. Die Gefahren beschreibt dieser Artikel hier sehr gut. Es handelte sich also um ein mechanisches Festliegen, beim Herumwälzen die Gegebenheiten verkannt.

Während ich mit 180 Sachen angemessener Geschwindigkeit Richtung Stall gefahren bin, habe ich mir sämtliche Horrorszenarien ausgemalt an Folgen. Offenen Fleischwunden, gebrochene Gliedmaßen … ich hab nur 12 Minuten gebraucht, in denen ich komplett durchgeschwitzt war. Als ich vor dem Stalltrakt hielt, kam mir schon Bäuerin R. entgegen: „Er ist schon in der Halle am Laufen, alles gut!“

Stallkollege U. und sein Freundin hatten es tatsächlich geschafft, dem Pferd beim Aufstehen zu assistieren und hatten ihn für eine Schrittrunde in die Reithalle gebracht, auch um nach Verletzungen zu sehen. Keine. Können Sie sich meine Erleichterung vorstellen, als das Hasenhirn von Pferd scheinbar völlig unbeeindruckt (nachdem er hysterisch um sich getreten hatte, als Stallkollege U. das mit dem Strick und den Beinen versucht hatte) von der Tatsache schien, dass Bauernehepaar R., Stallkollege U. plus Freundin und ich um ihn herumstanden zur Begutachtung?

Es verging eine Weile, bis ich mich beruhigt hatte. Nichts passiert. Und was hätte alles passieren können…

Meine Damen und Herren,

die Auswertung der Rätsel gestaltete sich äußerst schwierig, waren doch die Antworten teilweise nur um Sekunden zu spät. Oder eben auch schneller. Die Auswertungen im Einzelnen werde ich selbstverständlich noch zur Verfügung stellen, aber Sie interessiert ja nur erstmal das Endergebnis. Here we go:

  1. Frau Pleitegeiger     370 Jay-Punkte
  2. Herr Curi0us             210 Jay-Punkte
  3. Herr swiss                   205 Jay-Punkte

Und die weiteren Ränge:

gawd668                      201 Jay-Punkte

Herr Markus               165  Jay-Punkte

Herr Sebbi                   160 Jay-Punkte

Schacki                            81 Jay-Punkte

Frau Elke                        55 Jay-Punkte

Frau Ute                          35 Jay-Punkte

Frau creezy                   35 Jay-Punkte

Herr nedfuller              35 Jay-Punkte

Herr unverlierbar      15 Jay Punkte

Herr r|ob                       15 Jay-Punkte

STP1910                        15 Jay-Punkte

heinzkamke                     5 Motivationspunkte

Dazu muss man sagen, dass nicht alle an allen Rätseln teilnehmen konnten berufsbedingt, dass manche erst später dazukommen konnten und dass alle super mitgemacht haben.

Jetzt brauche ich von den Glorreichen Drei bitte schön eine versandfähige Postanschrift, der Gewinn kommt dann in Kürze. Den können Sie ja bloggen :-)

Mit den Nerven, mit den Schnittchen, mit den Cocktails.

Ich finde, Sie waren GROSSARTIG!!! So großartig, dass ich den spärlichen Rest meiner längst verwelkten Jugend heute nachmittag und abend bei der Auswertung werde verbringen müssen und das wird schwer!

Ich danke fürs Mitmachen, hoffe, es hat allen ein bisschen Spass gemacht und werde die Punktverteilung und Bekanntgabe des Gewinners und der Platzierten alsbald hier postieren.

Wünsche ein bezauberndes Wochenende und nehmen Sie noch einen mit auf den Weg!

Bevor Sie zum Hauptteil kommen, hätte ich hier noch vier Avatare, die entweder eine Sängerin, eine Singgruppe, eine Band (wobei letzteres natürlich gleich vorletztes ist) und einen Sänger darstellen. Erkennen Sie sie für 20 Jay-Punkte pro Stück? Wie immer am besten einzeln nennen, die Rater hier tippen superschnell. Erst dann weiter unten weiterlesen!

Und wenn Sie jetzt damit fertig sind, wüsste ich gerne noch (danke, Herr Curi0us!), warum das Huhn die Strasse überquerte.

Bevorzugt ein paar WebZwoNull-Antworten, denn sind wir doch mal ehrlich: wer bitte ist so bescheuert, an einem Freitagnachmittag über eine Stunde vor dem Rechner zu hängen und Rätselspiele zu virtuellen Cocktails und Schnittchen zu spielen und mittlerweile total erschöpft zu sein?

Das Huhn-Spiel wird komplett subjektiv bewertet, nämlich von mir. Ich vergebe für meinen Favoriten 30 Punkte, für den zweitbesten 20 Punkte und 10 Punkte für den drittbesten. Ansonsten bekommt jeder 5 Punkte, der eine Antwort hat.

Für jede richtige (erste) Antwort gibt es fünf Punkte, also wieder nicht sammeln, sondern direkt los. Das Rätsel ist beendet, wenn alle Fragen beantwortet sind.

  • In welchem Kultfilm begegnet man Dr. Frank N. Furter?
  • Aus welchem Insekt gewinnt man einen scharlachroten Farbstoff?
  • Wie heißt die weibliche Hauptperson in „Vom Winde verweht“?
  • Welche Popgruppe gewann mit „Waterloo“ den Grand Prix d’Eurovision?
  • Welchen Beinamen hat die 6. Symphonie Beethovens?
  • Welche englische Blödeltruppe führt uns in den „Flying Circus“?
  • Wie heißt die Ranch der Ewings in der Fernsehserie „Dallas“?
  • Unter welchem Namen kennt man den zweithöchsten Berg der Erde, den Mount Godwin Austen?
  • Welcher Maler malte das Bild „Der Kuss“?
  • Welche Schauerfigur erschuf der anglo-irische Schriftsteller Bram Stoker?

Das war ein bisschen was zum Verschnaufen, das letzte Rätsel wird alles von Ihnen fordern.

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