Fallschirmspringen

Äußerungen wie: „Fallschirmspringen, das ist doch nur etwas für Lebensmüde!“, oder „Fallschirmspringen? Wer das macht ist doch total durchgeknallt!“ kennt jeder, der Fallschirmspringen liebt und lebt nur zu Genüge. Doch was bewegt unsere Mitmenschen dazu, so über unsere Leidenschaft zu sprechen? Ist es im Straßenverkehr nicht viel wahrscheinlicher in einen Unfall verwickelt zu werden?

Fallschirmspringen wird zu den Risikosportarten gerechnet, aber was meint man eigentlich damit? Vielfach geht man davon aus, dass bei diesen Sportarten ein erhöhtes Risiko für Leib und Leben besteht. Doch ist das beim Fallschirmspringen wirklich der Fall? Das Sicherheitsbewusstsein nimmt im Fallschirmspringen einen zentralen Stellenwert ein. Einen selbstständigen Fallschirmsprung darf man nur unter Lehreraufsicht oder mit einer Fallschirmspringerlizenz machen. Diese wird in einer theoretischen sowie praktischen Fallschirmspringen Ausbildung erworben. Erst nach erfolgreichem Abschluss kann man selbstständig auch an anderen Plätzen Fallschirmspringen. Um die Lizenz aufrecht zu erhalten müssen pro Saison eine bestimmte Anzahl an Sprüngen absolviert werden.

Aber nicht nur die Ausbildung spiegelt das Sicherheitsbedürfnis all derer, die sich mit dem Fallschirmspringen beschäftigen, wider. So wurden seit Aufkommen des Fallschirmspringens erhebliche Sicherheitsverbesserungen eingeführt. Zu diesen zählt neben dem Reserveschirm auch ein Öffnungsautomat, der beim Fallschirmspringen ab einer gewissen Höhe den Schirm automatisch öffnet, falls der Springer dies nicht selbstständig getan hat. Auch die Materialverbesserungen haben das Fallschirmspringen sicherer gemacht. Zudem ist es für Fallschirmspringer selbstverständlich vor jedem Sprung die komplette Ausrüstung sorgfältig zu checken, sowie die Notfallprozedure durchzugehen.

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